Genau 300 Jahre nach ihrer Zusammenstellung erklingen Bachs »Brandenburgische Konzerte« in der mitreißenden Interpretation der Akademie für Alte Musik Berlin, eines der besten Barockorchester der Welt.

Programm

JOHANN SEBASTIAN BACH
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051

300 Jahre Brandenburgische Konzerte

Wenige Werke haben die Musikgeschichte so geprägt, wie Bachs »Brandenburgische Konzerte«. Dabei sind diese »Six Concerts Avec plusieurs Instruments« ursprünglich gar nicht als Sammlung komponiert worden, sondern Bach hat sie als Geschenk an den Brandenburgischen Markgrafen aus früheren Werken zusammengestellt. Aus Bachs genialen »Compilations« wurden eigentlich immer Werke von absoluter Weltgeltung und so haben auch die »Brandenburgischen« längst Kultstatus erreicht.

Alle sechs Konzerte verbindet nicht nur eine überbordende klangliche Vielfalt, sondern auch die unglaubliche Virtuosität der eingesetzten »mehreren Instrumente«, die Bach wie üblich den jeweils verfügbaren Instrumentalstars auf den Leib geschrieben hat.

Aber Bach beim Mozartfest? Alleine das Jubiläum liefert schon Grund genug dafür, aber Augsburg war zur Zeit Leopold Mozarts auch DAS süddeutsche Bachzentrum. Das lag zum einen am hochwertigen Notendruck und Vertriebsnetz, zum anderen an Philipp David Kräuter, der als Weimarer Bachschüler nach Augsburg kam. Kräuter gründete hier das Collegium Musicum, das an den »Brandenburgischen Konzerten« die reinste Freude gehabt hätte. Bekannt wurden diese aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts – und sind es bis heute.

Parktheater im Kurhaus Göggingen

Klausenberg 6
86199 Augsburg

Mit dem ÖPNV:

Tram Linie 1 bis Haltestelle „Göggingen, Rathaus”, dann 4 Minuten Fußweg