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un-er-hört: La Follia

Italien im späten 17. Jahrhundert. In Cremona baut Stradivari seine klanglich bis heute unerreichten Streichinstrumente, in Rom ist Corelli der renommierteste Geigenvirtuose seiner Zeit und angesehener Komponist. Corelli, der ausschließlich Instrumentalmusik schrieb, machte mit seinen zwölf Meisterwerken das Concerto grosso zum Inbegriff des barocken Streicherklangs. Sein Stil wurde zum Vorbild für die Komponisten der nächsten Generation. Im farbenfrohen Venedig etablierte Vivaldi mit 600 Werken das virtuose Concerto für ein (oder mehrere) Solo-Instrumente.
Geminiani hingegen bearbeitete in London die Violinsonaten seines Lehrers Corelli zu Concerti grossi, darunter die Variationen über das berühmte Thema der Follia, das seit seiner Entstehung auf der iberischen Halbinsel um 1500 bis ins 21. Jahrhundert von über 150 Komponisten aufgegriffen und variiert wurde. Ebenfalls in London komponierte Händel seine zwölf Concerti grossi; eine Hommage an Corelli, den er auf seiner Italienreise kennengelernt hatte.

Programm

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso op. 6 Nr. 2 F-Dur

Antonio Vivaldi
Konzert für zwei Violoncelli g-Moll R 531

Arcangelo Corelli
Concerto grosso op. 6 Nr. 1 D-Dur

Franceso Geminiani
Concerto grosso »La Follia«

Mitwirkende

Jakob Stepp und Arvo Lang Violoncello
Gabriel Adorján Solovioline und Leitung

Tickets

€ 28,– / 42,– / 54,–
ermäßigt 30%
inkl. Gebühren und AVV

Kleiner Goldener Saal

Jesuitengasse 12
86152 Augsburg

Mit dem ÖPNV:

Tram Linie 2 bis Haltestelle »Mozarthaus/Kolping«, dann 3 Minuten Fußweg